Bericht vom Frauenfrühstück am 10. November 2018 im Ev. Gemeindehaus in Pleidelsheim –

Worte, die beflügeln, Ermutigung braucht jeder

 

Am Samstag, den 10. November, fanden rund 65 Frauen, vorwiegend aus Pleidelsheim, den Weg ins Ev. Gemeindehaus, um sich beim halbjährlichen Frauenfrühstück verwöhnen und ermutigen zu lassen. An schön gedeckten Tischgruppen mit herbstlichem Blumenschmuck und brennenden Teelichtern fand man sich in fröhlichen Austausch zusammen. Eingestimmt auf den Vormittag wurden die Besucherinnen mit dem Kanon „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“, der problemlos zweistimmig erschallte. Dann war Zeit, sich beim liebevoll vorbereiteten Frühstück zu stärken und miteinander zu reden.

Ramona Vogel führte durch das Programm und stellte die Referentin Annegret Sarembe aus Brettheim im Kreis Schwäbisch Hall vor. Frau Sarembe ist nicht nur Pfarrfrau und Mutter von 9 teilweise bereits erwachsenen Kindern, sondern auch praktizierende Heilpraktikerin für Naturheilkunde.

Sie begann den Vortrag zum Thema „Worte, die beflügeln, Ermutigung braucht jeder“, indem sie Situationen der Entmutigung beschrieb, die jedem aus eigener Erfahrung bekannt sind. Entmutigungen, die über die notwendigen Herausforderungen des Lebens hinausgehen und denen man aus verschiedenen Gründen nicht (mehr) gewachsen ist. Dadurch wurde deutlich, dass jeder in seinem Leben immer wieder Ermutigung und Hilfe dringend nötig hat, um mit solchen Situationen umgehen zu können. In Ihrem Vortrag führte Frau Sarembe durch die Geschichte von Jesus und der Ehebrecherin und erläuterte diese zum Teil aus einem neuen Blickwinkel. Von zentraler Bedeutung war hierbei das Handeln Jesu, während die Pharisäer die Frau verklagten und schließlich auf sein Wort „wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“ schweigend gingen und weiter sein Umgang mit der beschuldigen Frau, als er schließlich mit ihr alleine ist. In dieser Begegnung mit der Ehebrecherin, die nichts mehr vorzuweisen hat, wurde das Erbarmen und die Liebe Gottes sichtbar. Hier leuchtete Jesus als das Licht der Welt in das menschliche Versagen und Jesus führte die Frau aus ihrer Gebundenheit in eine neue Freiheit in der Vergebung und Liebe Gottes. Er  traute ihr dabei Veränderung zu. Ganz real wurde dies auf die heutige Lebenssituation übertragen, indem jede Besucherin einen der von der Referentin mitgebrachten Feldstein nehmen konnte und diesen als Symbol für die eigenen Lasten, Nöte, Kämpfe und Leiden an dem kleinen Kreuz im vorderen Teil des Raumes ablegen durfte. Danach konnte man sich die Hände waschen und symbolisch seine Lasten bei Gott lassen.

Der Vortrag wurde abgeschlossen mit dem Lied „Lege deine Sorgen nieder“, das im Anschluss auch gemeinsam gesungen wurde. Pfarrerin Tabea Hartmann führte auch die anderen Lieder, die an diesem Morgen gesungen wurden, kurz ein und begleitete sie am Klavier,

Ramona Vogel verabschiedete zum Ende des Frauenfrühstücks Brigitte Herkle aus

Mundelsheim, die das Frauenfrühstück in Pleidelsheim mit gegründet und über viele Jahre hinweg mit ihren Gaben tatkräftig unterstützt hat. Das Frauenfrühstücksteam dankte ihr von Herzen für  ihren langjährigen treuen Einsatz.

Danach gingen die Besucherinnen mit dem Segen Gottes fröhlich und sowohl körperlich als auch seelisch gestärkt wieder nach Hause.

Ein herzlicher Dank geht an alle Mitwirkenden und fleißigen Helferinnen vor und hinter den Kulissen, die diesen schönen und harmonischen Vormittag möglich gemacht haben.

 

Beate Hutter-Link

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